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Ausgerechnet! Die Geschichte der Glashütter Rechenmaschinen

Ausgerechnet! Die Geschichte der Glashütter Rechenmaschinen


Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren lernt jedes Kind in der Schule. Heutzutage helfen elektronische Taschenrechner im Beruf und Alltag. Ihre Ursprünge gehen auf eine jahrhundertelange Tradition mathematischer Rechenhilfen zurück. 1820 erhält Charles Xavier Thomas das Patent für das Arithmometer, eine auf der Erfindung von Gottfried Wilhelm Leibniz aufbauende Rechenmaschine mit Staffelwalzen. Diese Konstruktion bietet die Grundlage für eine serielle Fertigung. Eines der ersten deutschen Produktionszentren für industriell gefertigte mechanische Rechenmaschinen entsteht ab 1876 in Glashütte. Der Ingenieur Curt Dietzschold konstruiert eine Rechenmaschine mit Schaltklinken und legt damit den Grundstein für die Entwicklung von Rechenmaschinen in Glashütte. Sein Studienfreund Arthur Burkhardt konzentriert sich auf das Staffelwalzenprinzip nach Thomas. Das „Burkhardt-Arithmometer“ entsteht. In gleicher Weise fertigt Reinhold Pöthig ab 1904 eigene Rechenmaschinen, die den bekannten Namen „Archimedes“ tragen. Unter dieser Marke werden bis in die 1960er Jahre  ca. 85.000 Rechenmaschinen produziert. Die Ausstellung vermittelt auf multimediale Art die Funktion und Entwicklung der Glashütter Rechenmaschinen. Neben historischen Dokumenten und Objekten erwartet den Besucher die Möglichkeit, sich selbst in der Kunst des mechanischen Rechnens auszuprobieren.
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Kontakt:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte / Sa.

Tel.: 035053 4612102
Fax: 035053 4612199


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