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Interessengemeinschaft
Weißeritztalbahn e.V.
Dresdner Straße 280
01705 Freital

Tel.: 0351 6412701
Fax: 0351 6411495


E-Mail-Kontakt

Beschreibung

Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde – Kurort Kipsdorf

Der Verein zur Weißeritztalbahn

Die heutige Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn nahm als Arbeitsgemeinschaft (AG) 3/67 im Deutschen Modelleisenbahn-Verband der DDR im Jahr 1978 ihre Arbeit auf. Seitdem unterstützen engagierte Eisenbahnfreunde die Betreiber der Schmalspurbahn in ungezählten freiwilligen Arbeitsstunden. Die Zusammenarbeit reicht von der Hilfe bei Baumaßnahmen an der Strecke, dem Salonwagenbetrieb, der Rekonstruktion historisch wertvoller Fahrzeuge, dem Betrieb der Fahrkartenagenturen in Freital-Hainsberg, Freital-Coßmannsdorf, Malter und Seifersdorf bis hin zur Organisation zahlreicher Sonderfahrten gemeinsam mit anderen Vereinen.

Seit der Wiedereröffnung der Weißeritztalbahn bietet der Verein als Ergänzung zum täglichen Fahrbetrieb der SDG wieder Sonderfahrten mit interessanter Zuggestaltung und Veranstaltungen auf der Weißeritztalbahn an.

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Strecke

Bahnstrecke Weißeritztalbahn

Lage

Die Weißeritztalbahn ist am Rande des Osterzgebirges südlich von Dresden gelegen.

Anfahrt mit Bus & Bahn

Zu erreichen ist Sie bequem mit dem Zug über den Bahnhof Freital-Hainsberg an der Bahnstrecke Dresden – Chemnitz – Zwickau (KBS 510), hier besteht direkter Anschluss von der S-Bahn Dresden und den RegionalBahnen aus Richtung Chemnitz zu den Zügen der Weißeritztalbahn. Außerdem besteht die Möglichkeit, aus Richtung Dresden mit der Freitaler Stadtbuslinie A anzureisen. Diese hält direkt an den Stationen Freital-Hainsberg und Freital-Coßmannsdorf in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Auskünfte zu den Fahrzeiten der Züge, Straßenbahnen und Busse erhalten Sie online beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO).

Anfahrt mit dem Auto

Für die Anreise mit dem Pkw empfiehlt sich die Fahrt über die S194 bis zum Bahnhof Freital-Hainsberg.

 

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Fahrzeuge

Fahrzeuge IG Weißeritztalbahn e.V.

Diesellokomotiven

Für den Betrieb auf schmalspurigen Industrie- und Anschlussbahnen entwickelte der Lokomotivbau "Karl Marx" in Potsdam-Babelsberg Ende der 1950er Jahre aus der Kleinlokbauart Ns4 die neue Type V10C, von der 1959 die ersten Exemplare ausgeliefert wurden. Mit 102 PS und bis zu 24 km/h Höchstgeschwindigkeit waren die Maschinen für leichte Aufgaben im Zug- oder Rangierdienst vorgesehen, die variable Ausführung ermöglichte Einsätze auf Bahnen mit 600 bis 1067 mm Spurweite. Diese Flexibilität in der Spurweite machte die Loks zum Exportschlager, insgesamt 498 Stück wurden bis 1975 hergestellt. Zwei Maschinen kamen auf der Anschlussbahn der Schmiedeberger Gießerei zum Einsatz, wovon die IG Weißeritztalbahn eine Lok übernahm.

Diesellok Schmalspur

Lok 1, Typ V10C, Baujahr 1964, LKM/250335, ex VEB Gisag Schmiedeberg

Diesellok Regelspur

Diesellok V10B, LKM Lokomotivbau "Karl Marx" Babelsberg

Wagenpark Schmalspur

970-443 Einheitspersonenwagen von 1930, vom Verein aus einem Arbeitszugwagen wieder hergerichtet mit originaler Holzbestuhlung

außerdem zahlreiche schmalspurige Güterwagen

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Historie

Historie der Weißeritztalbahn

Am 16. Juli 1881 begann unweit der Rabenauer Mühle mit dem ersten Spatenstich die Geschichte der Weißeritztalbahn. Zunächst am 1. November 1882 bis Schmiedeberg eröffnet, ging ein knappes Jahr später am 3. September 1883 die Gesamtstrecke bis Kipsdorf in Betrieb. Als von 1908 bis 1913 die Talsperre Malter entstand, musste die Bahn von Spechtritz bis Dippoldiswalde auf eine neue, höher gelegene Trasse umverlegt werden. Gleichzeitig entstand 1913 auch ein Schmalspur-Verbindungsgleis zum Bahnhof Potschappel, womit nach weiteren Lückenschlüssen bis 1924 – zumindest theoretisch – durchgehende Zugfahrten auf der 750-mm-Spur von Kipsdorf im Osterzgebirge bis an die Elbe nach Strehla möglich wurden.

Eine weitere Streckenumverlegung folgte 1924, als zwischen Obercarsdorf und Buschmühle die Bahn aus der verkehrlich ungünstigen Trassierung entlang der Talstraße herausgenommen und fortan über das Schmiedeberger Viadukt geführt wurde. Schon früh entwickelte sich durch die Bahn der Ausflugsverkehr in das Osterzgebirge, für den Wintersportverkehr wurde der Endbahnhof Kipsdorf 1934 umfangreich erweitert. Auch in den Jahren der DDR gab es weiterhin regen Ausflugsverkehr, besonders zur Talsperre Malter und in den Rabenauer Grund. So fiel 1975 die Entscheidung zum langfristigen Erhalt der Bahnlinie. Der 1990 gegründete Freistaat Sachsen stellte die komplette Bahn am 14. März 1994 unter Denkmalschutz.

Öffnungszeiten:

Fahrkarten- und Souvenirverkauf im Büro der IG Weißeritztalbahn e.V.
 

Montag – Freitag 08.30 – 14.30 Uhr
Samstag 08.30 – 13.30 Uhr