Die Triebzüge der Baureihe VT 18.16, auch als SVT Bauart Görlitz bekannt, waren über Jahrzehnte das Aushängeschild der Deutschen Reichsbahn der DDR. Die hochwertigen Züge kamen auf internationalen Verbindungen nach Skandinavien, Österreich oder in die Tschechoslowakei zum Einsatz. Bekannt war besonders der Zuglauf als Vindobona über Prag nach Wien. Auf Ausstattung und Zustand wurde großer Wert gelegt und auch die Bewirtung im Zug entsprach internationalen Standards. Vom Stolz der Deutschen Reichsbahn, den acht gebauten Zügen, sind noch drei übriggeblieben, davon ist einer seit Juni 2026 betriebsfähig.
Innerhalb des Projektes „Ein Zug für Mitteldeutschland“ wurde dieser Schnelltriebwagenzug mit großem technischen und finanziellen Aufwand betriebsfähig aufgearbeitet. Nun wird er im Sonder- und Charterzugbetrieb betrieben. Darüber wird der Zuges als „Botschafter in Europa“ für die Region Mitteldeutschland eingesetzt.
Der SVT Görlitz steht regulär in einer Halle in Radebeul Ost und ist dort öffentlich nicht zugängig.
Innerhalb der Baureihe VT 18.16 bzw. ab 1970 der Baureihe 175 führte die Deutsche Reichsbahn in der DDR ganz besondere Fahrzeuge. Die dieselhydraulischen Schnellverkehrstriebzüge (SVT) wurden speziell für die internationalen Verbindungen nach Skandinavien, Österreich oder in die Tschechoslowakei gebaut. Auf eine hochwärtige Ausstattung und einen herausragenden Zustand wurde beim „Stolz der Deutschen Reichsbahn“ großer Wert gelegt.
VEB Waggonbau Görlitz, Baujahre Prototyp 1963, Serie 1965 bis 1968, Bauart B’2’+2’2’+2’2’+2’B’,
Stückzahl 10 Triebzüge
VT18.16.10: Triebwagen sechsteilig, Länge 145 100 mm, dieselhydraulischer Antrieb, 2 Fahrmotoren 736 kW (1800 PS), Höchstgeschwindigkeit 160 km/h, Sitzplätze 140